Exkursion zur Halloren Schokoladenfabrik

Am 30. September fand unsere Kennenlernexkursion nach Halle in die Halloren Schokoladenfabrik statt. Pünktlich 7.36 Uhr fuhr unser Zug bei bedecktem Herbstwetter Richtung Halle. Am Bahnhof angekommen, entschieden wir, zu Fuß die restlichen 1,5 km zurückzulegen. Gegen 9.30 Uhr erreichten wir endlich unser Ziel und reihten uns erst einmal vor dem Eingang zu einem Gruppenfoto auf.
Unser Besuch startete zu Beginn mit der Schokoladenwerkstatt, wo für uns schon alles vorbereitet war. Unter Anleitung durften wir selbst unsere eigenen Pralinen herstellen. Zuerst befüllten wir jeder 12 Schokohüllen mit Vanille und/oder Schokocreme. Danach dekorierten wir die Pralinen mit einem selbst gewählten Topping. Dabei hatten wir die Qual der Wahl: Uns standen Marshmallows, Gummibärchen, Nüsse, Puffmais, Schokosplitter, diverse Früchte usw. zur Verfügung. Wir ließen unserer Kreativität freien Lauf und kreierten einzigartige Varianten.

Als nächster Programmpunkt erfolgte eine Führung durch die Halloren Erlebniswelt. Dabei erhielten wir wichtige Informationen über die Herkunft der Kakaobohnen und deren Weiterverarbeitung zu Schokolade. Weitere Inhalte waren die geschichtlichen Aspekte der Hallorenfabrik von der ersten Erwähnung im Jahre 1804 über das Cafe David bis heute. Ebenfalls interessant war die kurze Werksführung, bei der wir durch Glasscheiben einen Blick in das aktuelle Fabrikgeschehen werfen konnten und den Mitarbeitern bei der Pralinenanfertigung zusahen.
Um uns den Aufenthalt etwas zu versüßen, gab es zwischendurch einzelne Kostproben von Flüssigschokolade, Kakaoschalentee, Kakaonibs bis hin zu einzelnen Hallorenkugeln.
Höhepunkt der gesamten Besichtigung war das Schokoladenzimmer, ein 17 Quadratmeter großer Raum bestehend nur aus Schokolade. Weitere beeindruckende Exponate waren die größte Hallorenkugel der Welt und das hallesche Stadtrelief.

Zum Abschluss liefen wir durch den Werksverkauf. Wir konnten kaum widerstehen und befüllten unsere Taschen mit vielen Mitbringseln von Hallorenkugeln über Pralinen bis hin zu einzelnen Pflegeprodukten aus Kakao. Der ein oder andere musste aufpassen, dass nicht das gesamte Budget nur für Süßigkeiten ausgegeben wurde. Danach ging es auf schnellstem Weg mit der S-Bahn zum Bahnhof, wo wir einen recht prall gefüllten Zug für unsere Rückfahrt wählten. Gegen 15.30 Uhr trafen wir in Erfurt ein und alle strömten glücklich und zufrieden mit vielen Eindrücken im Kopf nach Hause.

Text, Fotos: Melanie Leibnitz